Im Sachunterricht dreht sich bei uns in der 3a und 3b zurzeit alles um das Thema „Warendorf – früher und heute“. Mit einem Lese- und einem Lernheft machen wir uns auf eine spannende Entdeckungsreise durch unsere Heimatstadt. Dabei erfahren wir, wie Warendorf entstanden ist, warum unsere Stadt als „Stadt des Pferdes“ bekannt ist, welche Ortsteile dazugehören und wie die Stadt heute verwaltet wird.
Ein besonderes Highlight war unser Besuch im Rathaus Ende Juni. Bürgermeister Peter Horstmann hat uns im Sitzungssaal empfangen und sich ganz viel Zeit für unsere Fragen genommen. Die hatten wir vorher im Unterricht gesammelt und aufgeschrieben. Wir wollten zum Beispiel wissen, wie man Bürgermeister wird, welche Entscheidungen ein Bürgermeister treffen muss und wie sein Arbeitsalltag aussieht.
Natürlich hatten wir auch ein paar Fragen, die nicht ganz so ernst waren. Für viel Gelächter sorgte unsere Frage: „Wie viel Geld ist eigentlich in der Kasse von Warendorf?“ Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: „Gar keins!“ Auch die Frage nach dem Gehalt eines Bürgermeisters beantwortete Herr Horstmann ganz offen. Schließlich kann man das ja öffentlich nachlesen.
Besonders spannend fanden wir aber auch die privaten Fragen. Was ist dein Lieblingstier? Welchen Sport machst du gerne? Was isst du am liebsten? Und bist du schon einmal Trecker gefahren? Herr Horstmann beantwortete alles mit viel Humor und zeigte uns, dass ein Bürgermeister zwar viel Verantwortung trägt, aber trotzdem ein ganz normaler Mensch ist.
Auf unserer Reise in die Vergangenheit durfte natürlich auch ein Besuch im Gadem am Zuckertimpen nicht fehlen. Das alte Arme-Leute-Haus aus dem 17. Jahrhundert zeigte uns, wie die Menschen früher gelebt haben. Marie-Luise Mönnigmann erklärte uns anschaulich, wie der Alltag damals aussah. Es war kaum zu glauben, wie einfach das Leben vor mehr als 100 Jahren war.
Die beiden Ausflüge haben uns viel Spaß gemacht. Jetzt wissen wir nicht nur mehr über die Geschichte Warendorfs, sondern auch darüber, wie unsere Stadt heute funktioniert. So macht Heimatkunde richtig Spaß – vor allem, wenn man Geschichte und Gegenwart direkt vor Ort erleben kann!